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Infos über Kredite für Existenzgründer

Wie kommen Existenzgründer an einen fairen und zinsgünstigen Kredit?

 

 Ein plausibler Businessplan: Voraussetzung für eine KreditzusageMit einer guten Idee ausgestattet, möchten viele Neugründer heutzutage eine eigene Unternehmung starten. Ist der Businessplan samt genauer und guter Kalkulation ausgearbeitet, steht nur noch ein wichtiges Hindernis im Weg: Die Finanzierung. Wer in der glücklichen Lage ist und über ein gut gefülltes Eigenkapitalpolster verfügt, ist auf keinen Kreditgeber angewiesen und kann sofort loslegen. Dies trifft aber auf die wenigsten Gründer zu.

 

Die meisten verfügen nur über ein geringes Eigenkapital und müssen aufstocken oder die Unternehmung muss zu 100% fremdfinanziert werden.

 

War es vor 20 oder 30 Jahren noch recht einfach, ein Darlehen zu erhalten, ist dies in Zeiten der Bankenkrise und unsicherer Wirtschaftslage sehr schwer, als Existenzgründer von einem Kreditgeber Unterstützung zu bekommen. Hier gilt es in erster Line, seinen Businessplan sehr überzeugend zu verkaufen.

 

1. Welche seriösen Kreditangebote gibt es für die Unternehmensgründung?


1.1 Der Privatkredit


Vorwort: Nicht jeder Neugründer hat bei seiner Hausbank gute Karten, zumal man unter dem Begriff "Privatkredit" auch Darlehen verstehen kann, die nur an Privatleute ausgezahlt werden, also genau das was jede Hausbank gerne anbietet, aber eben halt nichzt an Selbstständige, weil dort die Risiken viel höher sind. Hier ist aber etwas anderes gemeint, nämlich ein Kredit, bei dem die Kreditsumme von privaten Investoren bzw. Anlegern stammt.

 

 

Bei einem überschaubaren Finanzierungsbedarf gibt es nämlich die Möglichkeit, sich an private Investoren zu wenden. Diese Investoren möchten Ihr Geld in eine gute und lukrative Geschäftsidee anlegen. Wichtig ist hierbei ein gut ausgearbeiteter und überzeugender Businessplan, der den Investoren persönlich vorgestellt wird. Danach entscheiden diese, ob sie ihr Geld in dieses Projekt investieren möchten oder nicht. Natürlich wird, wie bei allen Kreditgebern auch, nach der Bonität gefragt. Im Allgemeinen kann man jedoch feststellen, dass ein Kredit über einen privaten Investor unbürokratischer ist als über eine Bank.

 

Für solche private Investoren gibt es mittlerweile auch Online-Angebote (siehe nächstes Unterkapitel 1.2).

 

1.2 Privat finanzierter Kredit über Kreditplattform

 

Als eine anerkannte und gute Kreditalternative gelten neuartige Kreditvermittlungsplattformen im Internet, bei denen die Kreditsummen aus Geldanalagen privater Anleger finanziert werden. Gerade Sebstständigen und Existenzgründern, die bei Banken abgelehnt wurden, bietet sich hier eine weitere Chance, den gewünsnchten Kredit zu erhalten.

 

Die bekanntesten Anbieterplattformen sind Auxmoney, Lendico, Smava und Funding Circle

 

1.3 Der Ratenkredit bei einer Bank


Wer den klassischen Weg gehen möchte, der kann ein Existenzgründungsdarlehen bei seiner Hausbank beantragen. Dies ist besonders sinnvoll bei größeren Vorhaben mit einem größeren Kapitalbedarf. Ein entscheidender Vorteil dabei ist, dass die Hausbank den Antragsteller kennt und so schon eine Vertrauensbasis hergestellt ist. Voraussetzung für ein Darlehen ist hier natürlich ein stimmiges Geschäftsmodell, ein gut aufgestellter Businessplan und entsprechende Sicherheiten, wie zum Beispiel Lebensversicherungen, genügend Eigenkapital, Immobilien oder Bürgen. Der Antragsteller sollte sich gut informieren in Bezug auf Laufzeit des Darlehens und Höhe der Zinsen. Neben der Hausbank ist es daher sinnvoll, auch Angebote anderer Banken einzuholen.

 

Tipp: Mit einem Ratenkredit-Vergleich >> erhalten Sie den Überblick über die jeweiligen Konditionen.


1.4 Öffentliche Förderungen als Alternative


Existenzgründer mit nur wenig oder sogar ohne Eigenkapital und Sicherheiten können vielfältige Darlehensangebote von Bund und Ländern oder sogar der Europäischen Union in Anspruch nehmen. Sogar die Gründung aus der Arbeitslosigkeit ist möglich und wird mit einem zeitlich befristeten Zuschuss gefördert. Das Angebot ist groß. Daher sollte man sich genügend Zeit nehmen, die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu prüfen und das Passende herauszusuchen.


2. Welche empfehlenswerte Förderangebote gibt es?


2.1 Gründungszuschuss bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit


Erwerbslose, die sich noch im ersten Jahr der Erwerbslosigkeit befinden und sich selbstständig machen wollen, erhalten nach Zustimmung durch die Agentur für Arbeit einen Gründungszuschuss über 6 Monate. Dieser setzt sich zusammen aus dem regulären Arbeitslosengeld und einem Zuschuss zur Sozialversicherung. Der Gründungszuschuss wird zur Sicherung des Lebensunterhaltes gewährt und dient nicht der Finanzierung des geplanten Unternehmens. Wer Kapital zum Aufbau und Ausstattung der Unternehmung benötigt, kann weitere Förderungen von anderen Institutionen in Anspruch nehmen und diese beantragen.

 

2.2 Förderung durch die KfW-Mittelstandsbank


Kapitaleinsatz und zu erwartender Umsatz müssen in den BusinessplanDie KfW-Bank bietet attraktive Darlehensangebote für Existenzgründer, die nur wenig oder kein Eigenkapital und Sicherheiten vorweisen können, aber eine erfolgsversprechende Geschäftsidee haben. Diese Darlehen sind zum einen sehr zinsgünstig. Zum anderen muss mit der Rückzahlung erst nach ein bis zwei Jahren begonnen werden, bis das Unternehmen gefestigt ist. Beliebt ist das "Startgeld", das zwar von der KfW-Bank angeboten wird, aber über die Hausbank beantragt werden muss. Wichtig ist hier natürlich auch ein stimmiges und überzeugendes Konzept. Weitere Infos gibt es unter www.kfw.de (direkter Verweis zu den Existenzgründer-Informationen).


2.3 Mikrodarlehen der Eurpäischen Union


Wer nur ein sehr kleines Darlehen benötigt, hat bei seiner Hausbank meist nur sehr wenig Erfolg. Denn Banken sind daran interessiert, größere Gründungkredite zu vergeben. Kleine Kredite versprechen nur sehr wenig Gewinn und werden daher oft abgelehnt. Das Mikrodarlehen wird in einem Fördertopf der EU bereitgestellt. Bestimmte Institutionen und Banken bieten diese Möglichkeit an. Hier gilt, sich genauestens über die Bedingungen der einzelnen Anbieter zu informieren.

 

Weitere Informationen hierzu gibt es unter ec.europa.eu

 

2.4 Ergänzende Empfehlung:

  • Tipp: Wer eine Firma gründen möchte, findet auf dem Existenzgründungsportal des BMWi alle wichtigen Infos und jede Menge Tipps zur Neugründung eines Unternehmens: www.existenzgruender.de

 

Foto: oben - © Gina Sanders - Fotolia.com | unten - © cirquedesprit - Fotolia.com

 

 

 

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